Canada – Wohnungssuche und Jobsuche – Teil III.

Wohnungssuche und Jobsuche in Kanada:

Eine Auswanderung nach Kanada erfordert immer eine gute Vorbereitung. Neben einem Job muss man natürlich auch die passende Unterkunft finden. Das allerdings ist in Kanada nicht wirklich schwer. Sicher kommt es ein Stück weit auch darauf an, in welcher Gegend Kanadas man sich niederlassen möchte.
Die Suche nach einem Job und einer Wohnung oder einem Haus kann man am besten über das Internet durchführen. Eine schnelle Kontaktaufnahme ist empfehlenswert.
Auf der Webseite www.craiglist.com findet man Immobilien im ganzen Land. Optimal ist, dass in der Regel auch die gesamte Einrichtung mit angeboten wird, sodass man sich selbst darum nicht kümmern und nur noch einziehen muss.
Kijiji.ca – kann für die Wohnungssuche ebenfalls empfohlen werden. Hier findet man die Angebote der Wohnungen nach Provinzen und Städten unterteilt.

Jobs in Kanada sind vorhanden und gerade deutsche Handwerker sind sehr gefragt. Dennoch ist es nicht ganz so einfach einen festen Job zu bekommen, da die Arbeitgeber nachweisen müssen, dass gerade diese Arbeit nicht auch von einem Kanadier ausgeführt werden kann. Chancen hat man also in erster Linie, wenn qualifizierte Kräfte fehlen.
Es gibt einige gute Internetportale über die man sich über freie Jobs im ganzen Land oder regional informieren kann. Dabei handelt es sich zum Beispiel um CanJobs.com und Jobshark.com . Wenn man im Raum Vancouver auf Jobsuche gehen will, ist die Seiten VancouverJobs.com zu empfehlen.

Vielleicht soll der Aufenthalt in Kanada auch nur saisonbedingt sein, dann kann man sich die Website Kanadastellenmarkt.de anschauen. Hier werden überwiegend Saisonarbeitsplätze oder Praktikumsstellen angeboten. Aber auch für Hochschulabsolventen und Studenten gibt es passenden Seiten – bitte “googlen”… Auf den genannten Seiten kann man nach Stellen suchen, die in Frage kommen könnten. Den Kontakt zu den potentiellen Arbeitgebern sollte man zunächst per E-Mail aufnehmen. Die Bewerbungsunterlagen können grundsätzlich gleich mitgeschickt werden.

Zeitungen mit Wohnungsmarkt und Jobs in Kanada:

Wohnungen und Jobs kann man auch über den Anzeigenteil von Zeitungen finden. Es kann sich dabei um regionale oder überregionale Zeitungen handeln. Die meisten Tageszeitungen haben eine Internetseite und so kann man dort auf die Suche gehen. Die Zeitungen kann man sich ins Deutsche übersetzen lassen, sodass man sich besser orientieren kann, wenn die Sprachkenntnisse noch nicht so gut sind. Anhand der Annoncen kann man sich einen ersten Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten es gibt und wie bei der Jobsuche die Chancen auf einen geeigneten Arbeitsplatz stehen.

Welche Zeitungen es gibt:
Die bekanntesten Tageszeitungen in Kanada sind zum Beispiel Le Droit – Ledroit.ca – für den Bereich Ontario. Für Quebec ist es die Zeitung Le Soleil – Lesoleil.com .
Die beiden Zeitungen sind in französischer Sprache. Auf Prince Edward Island liest man „The Guardian“ – www.theguardian.pe.ca .
Viele Auswanderer wollen in den Bereich Winnipeg. Für diesen Personenkreis ist die Winnipeg Free Press, Winnipegfreepress.com , die richtige Auswahl. Die Zeitung erscheint täglich und hat eine Auflage von ca. 120.000 Exemplaren.

In der Provinz Winnipeg ist sie danach die größte und auch älteste Tageszeitung. Sie wird zudem nicht nur an Zeitungsständen verkauft oder ins Haus geliefert, sondern auch online vertrieben. Neben der großen Zeitung gibt es zudem noch die Winnipeg Sun, Winnipegsun.com , die ebenfalls täglich erscheint.
Die englische Minderheit in der Provinz Quebec liest die Montreal Gazette. Die Tageszeitung hat eine Auflage von 450.000 Exemplaren. Die Gazette gibt es bereits, mit einer Unterbrechung, seit 1778. Die anderen Tageszeitungen in der Provinz erscheinen in französischer Sprache. Auch hier kann man nach passenden Jobs schauen. Die Website lautet Montrealgazette.com .

Im Raum Vancouver wird neben verschiedenen anderen Tageszeitungen die Vancouver Sun gelesen. Sie erscheint montags bis samstags in Vancouver und hat eine Auflage von über 200.000 Exemplaren. Die Webadresse lautet Vancouversun.com .
Weiter empfehlenswert sind für Ontario „The Hamilton Spectator“, Hamiltonspectator.com , für Nova Scotia „The Herald“, Herald.ns.ca , und für Neufundland „The Telegram“, TheTelegram.com.

Schwarzes Brett für Wohnungsuche und Jobsuche in Kanada:

Auch zu Zeiten des Internets gibt es immer noch das gute alte sogenannte „Schwarze Brett“. Ein ganz wichtiger Aspekt ist dabei, dass das „Aufhängen eines Zettels“ kostenfrei ist. Dieses findet man natürlich jetzt auch im Internet und kann dort selbst Anzeigen aufgeben oder auf entsprechende Annoncen antworten.
Auch für Kanada-Auswanderer gibt es die Möglichkeit Kleinanzeigen aufzugeben oder auf solche zu antworten. Das „Schwarze Brett“ ist nicht nur für das Suchen und Finden von Jobs oder Immobilien geeignet. Auch Kontakte können dort geknüpft, Autos gekauft und verschiedene andere Dinge getauscht oder gekauft werden.

Die Möglichkeiten für Klienanzeigen:

Bei Kanada News kann man sowohl private als auch gewerbliche Anzeigen aufgeben. Ein Bezug nach Kanada sollte jedoch vorhanden sein. Auch auf dem Wohnungsmarkt und bei der Jobsuche kann man hier entsprechende Anzeigen finden.

Justlanded.de ist ebenfalls ein Portal, das sowohl ansprechend als auch erfolgsversprechend ist. Optisch klar und einfach aufgebaut, kann man auf den ersten Blick schon passende Angebote finden. Mit der weiteren Navigation kann man im Detail suchen. Neben den Kleinanzeigen findet man hier auch zusätzliche, wertvolle Informationen über Kanada.
Bei der Jobsuche kann man das „Schwarze Brett“ von gigajob nutzen und entsprechende Anzeigen aufgeben. Zu finden ist gigajob unter der Adresse De.Gigajob.com.

Natürlich kann man über das „Schwarze Brett“ auch nach Fahrzeugen suchen oder eben selbst eine Anzeige aufgeben. Eine Adresse ist Reisebuch.de. Viele Anzeigen betreffen die USA, dennoch findet man auch Anzeigen für Kanada.
Außerhalb des Internets sind die „Schwarzen Bretter“ natürlich in fast jedem Supermarkt und anderen Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr zu finden. Dort kann man den entsprechenden Zettel, der das Interesse erweckt hat, abnehmen oder sich die Telefonnummer notieren oder selbst einen aufhängen. Ebenfalls gibt es „Schwarze Bretter“ in den Universitäten des Landes. Diese halten Informationen bereit, bieten Verkäufe, Nebenjobs oder auch Zimmervermietungen an.