Dominican Republic – Abenteuer und Ökotourismus – VII.

Die Dominikanische Republik ist eines von den wenigen Ländern in der Karibik, die neun ökologische Zonen besitzt. Diese natürliche Vielfalt spielt eine wichtige Rolle, weil es einen exellenten Schauplatz bietet für aufregenden und ausserordentlichen Abenteuer- und Ökotourismus.

In der Karibik bietet die Dominikanischen Republik den höchsten und den niedrigsten Punkt in Bezug auf den Meeresspiegel. Der Lago Enriquillo, in der Provinz Independencia nahe der haitianischen Grenze gelegen, befindet sich auf einer Höhe von 42 Metern unter dem Meeresniveau, was auch für den dreifachen Salzgehalt des Wassers verantwortlich ist. Die im See gelegene Insel Gabritos ist Naturschutzgebiet und beheimatet Krokodile, Flamingos, Nashornleguane und Skorpione. Es besteht die Möglichkeit unter Aufsicht von Parkwächtern diese Insel zu besuchen.

Im Gegensatz dazu liegt in der Cordillera Central, dem Zentralgebirge in der Landesmitte, der höchste Berg der Karibik, der Pico Duarte mit 3147 m über dem Meeresspiegel. Die Dominikanische Republik ist ein Land der Gegensätze. So finden sich in den Erhebungen und in den Ebenen eine grosse Mannigfaltigkeit von Zonen, wo die Natur sich fast extrem ausdrückt. Stark unterschiedliche Geländeformen, verschiedene Vegetations- und Klimazonen die von den strotzenden tropischen Regenwäldern bis zu trockenen Wüsten, mit reichlich Kakteen bestückt, reichen.

Jede Zone bietet die Möglichkeit an vielfachen Aktivitäten von Abenteuer und Ökotourismus zu praktizieren und die Sinne vibrieren zu lassen. Mountainbiking, Rafting, Trekking, Paragliding, Reiten und Canyoing wird in den Bergregionen angeboten, dazu lohnt sich ein Besuch der vielen Wasserfälle im Zentralgebirge. Die besten Möglichkeiten dazu bieten die Ortschaften Constanza und Jarabacoa.

Flora und Fauna sind unermesslich reich an Gattungen und Arten, der Naturliebhaber kommt hier voll auf seine Kosten. Die Insel bietet über 5000 verschiedene Pflanzenarten, wovon einige endemische Arten sind. 254 Arten von Vögel existieren hier, 22 Arten davon sind vom Aussterben bedroht. Die beste Möglichkeit zum Beobachten bietet die Lagune Cabral in der Nähe von Barahona.
Dann gibt es etwa 1400 Arten von Reptilien und 60 Arten von Amphibien sowie Säugetiere. Der Stolz der Dominikaner dabei ist das amerikanische Spitzkrokodil sowie die letzen Nashornleguane ihrer Gattung die beide im Naturschutzgebiet auf der Insel Gabritos beheimatet sind.

Jedes Jahr von Januar bis März findet ein grossen Spektakel statt in der Bucht von Samana. Hier treffen sich Buckelwale zur Paarung und leider ist das Besucheraufkommen so gross, das man befürchten muss, die Tiere zu stören. Deshalb wird seitens der Behörden jetzt endlich eingegriffen, die Besucherzahl drastisch einzuschränken.

Nationalparks der Dominikanischen Republik

Die bekanntesten und meist besuchten Nationalparks der Dominikanischen Republik send neben anderen:

  • Nationalpark des Ostens, Insel Saona mit den schönsten Stränden.
  • Nationalpark J. Armando Bermudez, Pico Duarte (3147m), in Jarabacoa.
  • Nationalpark Valle Nuevo, Hochgebirge, Wasserfälle, in Constanza.
  • Lago Enriquillo mit Insel Gabritos, Krokodile , in Descubierto.
  • Nationalpark Los Haitises, Höhlenmalereien der Ureinwohner, in Sabana de la Mar, Bucht von San Lorenzo.
  • Nationalpark Jaragua, Bahia de Las Aguilas, Orchideen, in Pedernales.

Die schönsten Wasserfälle des Landes sind:

  • El Limon, in der gleichnamigen Ortschaft El Limon,Provinz Samana.
  • Aguas Blancas, in Constanza, Provinz La Vega.
  • Bayaguana, in Bayaguana, Provinz Monte Plata.

Zu vielen dieser genannten Nationalparks werden in den Hotelanlagen der Dominikanischen Republik Ausflüge angeboten, die zum Teil aufgrund der Entfernungen bis zu drei Tage dauern können. Einige dieser Gegenden im Gebirge sind jedoch nur als Individualreisender zu erreichen.