Französische Spezialitäten und spanische Gastronomie
Französische Spezialitäten und spanische Gastronomie.
Für das französische Baskenland typische Gerichte sind Palombes á la Bayonnaise (wilde Tauben), Axoa (Kalbsragout mit Piment), Xamango (mit Bayonner Schinken), Poulet basquaise (speziell zubereitetes Hühnchen) oder die klassische Nachspeise Gâteau basque (Kuchen).
Béarn und Bigorre.
Die Küche dieser Region offenbart sich als Mischung aus zwischen deftiger Hausmannskost und erlesenen, ländlichen Spezialitäten. Ein Klassiker, der sowohl in einfachen Landgasthöfen als auch in teuren Restaurants auf der Speisekarte steht, ist die Garbure, eine Art Eintopf, der verschiedene Gemüsesorten sowie Fleisch enthält.
Bekannte Spezialitäten sind ausserdem Foie gras (Geflügelleberpastete) und Poule au Pot (Hünchen, unter anderem mit Schinken und Ei zubereitet). Und nicht zuletzt sollte man unbedingt den köstlichen Fromage de brebis (Schafskäse) probieren.
Ariège.
Wie es sich für eine Region gehört, die von der Landwirtschaft geprägt wird, erweist sich die Küche des Ariège als sehr deftig: Fleisch und Gemüse sind die dominierenden Ingredienzien der meisten Gerichte. Sehr eindrucksvoll demonstriert dies Azinat, ein Gericht, das unter anderem aus Huhn, Wurst, Schinken, Kartoffeln und Kohl besteht. Nicht minder lecker ist auch la Mounjetado, ei Bohneneintopf mit Geflügel, Wurst und Schinkenspeck.
Mittelmeerraum: Zu den Delikatessen in den Pyrénées Orientales zählen gleichermassen mediterrane Fleischgerichte wie Bullinada, ein Fleischeintopf mit Kartoffeln und die ländlich-rustikale Speise Escudella, die unter anderem aus Hammelfleisch, Schinken, Karotten, Kartoffeln und Porree besteht.
Ausserdem gehören zu den Leckerbissen frische Pilze, die in den Wäldern des Inlandes prächtig gedeihen.
Getränke.
Zu den Mahlzeiten trinken die meisten Franzosen Wasser und Wein, der als un quart (Viertelliter), un démi-litre (halber Liter) oder als carafe (ein Liter) bestellt werden kann. Preiswert ist normalerweise der vin de table, ein einfacher Tropfen, der aber durchaus akzeptabel schmeckt.
In Anbaugebieten steht der regionale Wein als vin du pays auf der Karte. Vor dem Essen erfreut sich der Apéritif, zum Beispiel ein Pastis, grosser Beliebtheit.
Gastronomie in Spanien.
Auch in Spanien reicht die Palette der Restaurants vom besseren Schnellimbiss bis zum Gourmet-Tempel. Oftmals ist von aussen nur schwer ersichtlich, um welche Kategorie es sich handelt- ein Blick auf die Speisekarte gibt aber rasch Auskunft.
Die Zeiten, als Spanien zu den billigsten Urlaubsländern zählte, sind auch in puncto Essen lange vorbei. Wenngleich man ausserhalb der touristischen Zentren durchaus noch gute und zugleich preiswerte Lokale finden kann, werden für raffinierte Speisen in den Küstenorten heute gesalzene Preise verlangt. Als Alternative zu den guten, aber teuren Adressen reihen sich in den Urlauberhochburgen mittlerweile zahllose Billigrestaurants aneinander, in denen fast immer einheitliche Speisen- abgebildet auf farbigen Fotos vor dem Restaurant- kredenzt werden: Pommes mit Würstchen und Bohnen, Pommes mit Hähnchen und Tomaten, Pommes mit Hamburger und Ei etc.
Tatsächlich speist man besser im Inland, wo anstelle dieses "Einheitsbreis" regionale Spezialitäten auf der Speisekarte stehen. In den meisten Restaurants ist eine Steuer von sieben Prozent in den Preisen noch nicht enthalten und wird zusätzlich berechnet.
Der Begriff Bar besitzt in Spanien ebenfalls eine andere Bedeutung als in Deutschland: Hierbei handelt es sich um ganz normale Kneipen, in denen man sich zum Plausch beim Wein oder Bier trifft und eventuell einen Snack zu sich nimmt.
Bodegas sind einfache Lokale, in denen vor allem Wein ausgeschenkt wird.
Trinkgeld gilt in Spanien nicht als Pflicht, die zu bezahlende Summe sollte aber aufgerundet werden.
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