Isla Margarita – Ein Stück Karibik vor Venezuela

Wer traumhafte Strände, Meeresrauschen und eine exotische Tier- und Pflanzenwelt gepaart mit einem spannenden Inselleben und zahlreichen Natur-Attraktionen sucht, ist auf der Isla Margarita genau richtig. Die 1.076 Quadratkilometer grosse Karibik-Insel vor der Küste Venezuelas hält für jeden Urlauber eine Überraschung bereit. Während Erholungssuchende an den zahlreiche Stränden und den tropischen Temperaturen auf ihre Kosten kommen, sind auch Naturfreunde und Abenteurer auf der Isla Margarita sehr gut aufgehoben.

Tropischer Regenwald und Wüsten-Regionen

Der Ostteil der Insel ist geprägt von tropischem Regenwald. Neben zahlreichen exotischen Früchten wie Ananas oder Mangos sind hier unter anderem auch seltene Orchideen-Arten zu finden. Ausserdem sind vor allem in den Bergen exotische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten – von Schlangen über Kolibris und Papageien bis hin zum Kapuzineräffchen.
Der Westteil der Insel ist dagegen geprägt von Steppen- und Wüsten-Regionen. Hier sind in erster Linie verschiedene Kakteen-Arten zu sehen. Verbunden sind beide Insel-Teile durch den beeindruckenden Nationalpark „Laguna de Restinga“. Hier kann man sich mit einem Motorboot von einem venezuelanischen Führer durch die Mangrovenwälder fahren lassen und unter anderem Flamingos und Pelikane beobachten. Mitten im Nationalpark befindet sich der mit 23 Kilometern längste Strand der gesamten Karibik!

Paradies für Auswanderer

Aufgrund der Nähe zum Äquator wird es auf der Isla Margarita bereits gegen 18.30 Uhr dunkel. Touristen wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, im Dunkeln nicht mehr allein durch die Strassen zu laufen. Nicht nur bei Urlaubern sondern auch bei Auswanderern wird die Isla Margarita immer beliebter. Unter den etwa 500.000 Inselbewohnern sind unter anderem etwa 2.000 ausgewanderte Deutsche zu finden.
Zu erreichen ist die Insel in erster Linie per Flugzeug. In der Nähe von Porlamar, dem wirtschaftlichen Zentrum im Süden der Insel, befindet sich en internationaler Flughafen, der überwiegend von nationalen Airlines angeflogen wird. Wer das wahre Inselleben geniessen möchte sollte sich ein Auto mieten, um die Insel abseits der Strände zu erkunden. Schliesslich ist Venezuela bei einem Benzin-Preis von zwei Cent pro Liter en Paradies für Autofahrer. Bei einer Fahrt über die Insel werden auch schnell die grossen Unterschiede zwischen arm und reich sichtbar: direkt neben grossen Villen und Hotels befinden sich kleine verfallene Wellblech-Hütten.