Mauritius – Perle des indischen Ozeans Teil II.

Sobald man ein paar Kilometer von der Küste entfernt ist, fällt der Meeresboden extrem ab und der Angelliebhaber findet hier viele verschiedene Fischarten, die ihn aber auf jedem Fall einen satten Angelerfolg bescheren werden.
Bei diesen Angeltouren hat man gleichzeitig die Gelegenheit die faszinierenden, herrlichen Landschaften, rund um das Meer von Mauritius zu bewundern. Dabei wird man beeindruckt von glasklaren Meereslagunen, die umgeben sind von Korallenriffen und man wird sich sehr schnell bewusst werden, dass es sich hier um eine Art Paradies handeln muss.
Aber bei all der Pracht die das Meer hier zu bieten hat, sollte man es nicht versäumen, auch Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Insel zu unternehmen. Da sind zum einen, die Botanischen Gärten von Pamplemousses, wo man Riesenseerosen mit einem Durchmesser bis zu drei Meter bewundern kann. Hier findet man gleichzeitig auch eine besondere botanische Seltenheit, die Talipot-Palme. Diese Palme blüht alle 30 bis 80 Jahre, entwickelt noch Früchte, um gleich darauf wieder abzusterben. Zwischendurch kann man noch die Aldabra Riesenlandschildkröten bewundern, die teilweise bis zu 100 Jahre alt werden und bis zu 250 Kilogramm auf die Waage bringen können.

Wasserfälle:

Die Tamarin Wasserfälle lösen bei den meisten Besuchern nur noch Erstaunen aus, auch wenn der anstrengende Weg zu den Wasserfällen sehr beschwerlich war. Jeder der hier oben steht, und beobachtet, wie das Wasser 100 Meter tief in die Tiefe stürzt, wo es von einem Bassin aufgefangen wird, verspürt den unmittelbaren Wunsch, in dieses kühle Nass abzutauchen.
Zu den Höhepunkten der Sehenswürdigkeiten zählt zweifellos der berühmte „Chamarel Wasserfall“, wo man gleichzeitig auch noch eine Besonderheit der Erde findet, die Erde der sieben Farben (seven-coloured earth) von Chamarel. Tausende von Besuchern sind beeindruckt von diesen seltsamen Erdschichten, die in der Abend- oder Morgensonne in sieben verschiedenen Farbtönen leuchten, von violett bis schwarz. Allerdings gibt es direkt auf dem nackten oxidierten Lavagestein keine Vegetation.

Fauna:

Eine weitere touristische Sehenswürdigkeit ist mit Sicherheit der Casela Bird Park, der sich 6 km nördlich von Tamarin befindet. Auch wenn die Hauptattraktion dieses Parks das tropische Federvieh ist, kreucht und fleucht doch so das Eine oder Andere was zwei, vier oder auch mehrere Beine hat. Insgesamt findet man hier so ca. 150 Vogelarten, vom schneeweißen Kakadu bis hin zu schillernden Papageien, herumstolzierenden Fasanen und stolzen Adlern.
Der Besucher wird eingefangen vom Piepsen, Plärren, Zwitschern und Trillern, und erlebt in freier Wildbahn die sehr selten gewordenen Mauritiussittiche und rosafarbene Tauben. Hier finden sich auch sehr umfangreiche Informationen über das Wahrzeichen von Mauritius den Dodo. Man weiß nicht genau, wie dieser Vogel ausgesehen haben soll, aber er gehört einfach zum Alltagsbild am Strand und in den Touristikhochburgen dazu.
Überall tauchen Händler auf, die den Touristen den Dodo in allen möglichen Varianten anbieten. Angeblich soll dieser Vogel flugunfähig gewesen sein, und ein sorgenfreies Leben geführt haben. Dies allerdings nur solange, bis die Insel besiedelt wurde. Der Sage nach soll er schon 100 Jahre nach seiner Entdeckung ausgerottet gewesen sein.

Und wer dann immer noch nicht genug gesehen hat, kann sich an kleine Kängurus, bengalischen Tigern und Panthern stattsehen und wird nicht wenig staunen, wenn er hier sogar Fliegende Hunde vorfindet. Zwischendurch hat man die Gelegenheit sich auf Bänken unter Palmen oder Ficusbäumen zu erholen, wo man die blühenden Hibiskusblüten bewundern kann.

Wandern:

Aber nicht nur der Tourist der das Meer mit all seinen Schönheiten liebt, kommt in Mauritius auf seine Kosten. Auch der alpine Liebhaber kommt nicht zu kurz. Während sich zwar in Norden von Mauritius alles sehr flach und eben gestaltet, findet im zentralen und südlichen Teil der Insel das 600 Meter hohe Zentralplateau, das geprägt ist von scharf gezackten Berggraten. Hier kann man den vulkanischen Ursprung von Mauritius erkunden, indem man den Vulkankrater Trou aux Cherf besucht.
Die höchsten Erhebungen in Mauritius sind der Piton de la Rivière Noire im Südwesten (828 m) und der Pieter Both (823 m). Der Piton de la Rivière Noireist der höchste Berg in Mauritius. Er liegt im Black River Bezirk und ist ein Teil der Black River Kette. Gleich danach und somit an zweiter Stelle kommt der Pieter Both.

Kulinarie:

Wer Kulinarische Ferien verbringen möchte, der ist in Mauritius genau richtig. Zum Essen gibt es, was das Herz begehrt. In erster Linie gibt es ganz fantastische Fischgerichte, die auch von der einheimischen Bevölkerung bevorzugt werden. Currygerichte in den verschiedensten Versionen finden sich auf jeder Speisekarte. Mit verschiedenen Curry-, Fisch- und Meeresfrüchtegerichten kommt man in Mauritius immer auf seine kulinarischen Kosten.
Man kann sich oft nicht entscheiden, ob man gerade die kreolische oder die indische Küche genießen möchte, zusätzlich werden noch vorzügliche Gerichte aus der chinesischen und europäischen Küche angeboten.
Das Essen ist ausgezeichnet gewürzt und nicht zu fett angereichert. Aber die wirklich große Sensation ist der Blue Marlin der gerne geräuchert als „smoked Marlin“, den man jederzeit und überall angeboten bekommt. Schon beim Frühstück gehört diese Fischspezialität zum täglichen Angebot. Man sollte es auf keinem Fall versäumen, diese, für Europäer unbekannte Fischart, in den verschiedenen Varianten zu probieren und genießen.

Getränke:

Die Getränke auf Mauritius sind neben Frucht- und Cocktailgetränken, Cola und diverse Abwandlungen, Bier (einheimische und importiertes) und exzellente Rotweine aus Südafrika und Frankreich. Selbstverständlich gehört auch der in Mauritius hergestellte Rum zum alltäglichen Angebot auf der Insel. Es gibt ihn von einfach (Goodwill) bis extra (Green Island) und man genießt ihn sowohl pur, aber auch als wohlschmeckenden Cocktail.
Am Strand wird überall das erfrischende Wasser der Kokosnuss angeboten oder aber auch frischer Ananassaft, der einfach köstlich schmeckt.

Hotels:

In Mauritius gibt es viele Hotels der unterschiedlichsten Kategorien. Wer sich einmal im Leben das ganz große Traumhotel mit der absoluten Perfektion erlauben möchte, der sollte ins Royal Palm gehen. Man kann ohne weiteres sagen, dass es sich hierbei um das edelste Hotel in Mauritius handelt. Hier waren schon Boris Becker, Catherine Deneuve um nur einige der Größen zu nennen, die hier ihren Urlaub verbracht haben.
Das Royal Palm hat sich kompromisslos der Spitzenleistung verpflichtet und man kann wirklich sagen, der Gast fühlt sich hier in einer absolut luxuriösen Umgebung. Das Hotel ist Mitglied der „Leading Hotels of the World“ und symbolisiert Harmonie zwischen Raffinesse und absolutem Luxus.
Hier wird jeder Besucher mit einem Hauch von Nostalgie und einer friedlichen Atmosphäre verwöhnt. Man liest dem Gast förmlich jeden Wunsch von den Augen ab. Besonders erwähnen muss man auch noch die preisgekrönte Küche, die man in drei verschiedenen Restaurants genießen kann. Und wenn einem vom Servicepersonal ausgerichtet wird, der Chefkoch möchte dem Gast gerne die Küche selbst präsentieren, dann kann man sicher sein, dass man als Gast hervorragend beim gesamten Serviceteam angekommen ist. Denn man muss als Royal Palm Besucher wissen, dass das gesamte Servicepersonal sich dem Wohlbefinden des Gastes verpflichtet hat. Egal ob im Restaurant oder am Strand, jeder Wunsch wird dem Gast erfüllt, ohne „Wenn“ und „Aber“.

Rundflug:

Ein besonderes Highlight bei den Unternehmungen, die einem angeboten werden, ist ein Hubschrauberrundflug nach Wunsch, von ca. einer halben Stunde. Hierbei sieht man die ganze Schönheit der Insel und bekommt die eventuell aufkommenden Angstgefühle von charmanten Piloten genommen, indem sie einem immer wieder versichern: „Don’t Worry, Be Happy“!
Aber auch der schönste Urlaub geht vorbei. Bei einem Mauritiusurlaub kann man sich eigentlich nur den Worten von Mark Twain anschließen, der in sein Reisetagebuch schrieb: „Gott schuf Mauritius und dann den Himmel“.

Falls Sie verpasst haben, hier geht es direkt zum: Mauritius – Perle des indischen Ozeans Teil I.