Meine Ferien in Albanien – Shengjin und Kosovo

Reise nach Albanien – Shengjin:

Im Sommer 2008 flog ich mit meinem Arbeitskollegen nach Albanien mich ein wenig zu entspannen und was neues erleben. Meine ein Monatige Ferien in Albanien waren für mich mal was ganz neues und Erlebnis pur. Nach meiner Erfahrung sind Ferien in Albanien nicht die üblichen Ferien die man wie in Spanien, Italien, Frankreich, Ägypten, Brasilien oder sonst irgendwo auf der Welt erleben darf.

Wir flogen mit der Albanische Airlines von Zürich nach Albanien in die Hauptstadt – Tirana, mit einer Zwischenlandung in Budapest – das Hauptstadt von Ungarn. Mein Kolleg sein Vater hat da in Albanien in Shengjin ein kleines Hotel mit 20 Zimmern und nur 20 m vom Strand entfernt. Nur zum erwähnen, dass das Ort Shengjin ist ein Katholisches Dorf und die meisten anderen Dörfer in Albanien sind muslimisch.

Als wir ins Hotel ankamen, das erste was wir taten, legten wir die Badehosen an und sprangen ins kristallklaren-blauen Meer. Wooow! Hat das gut getan nach 7 langen Reise Stunden. Es war ne heisse Sommer – wir hatten so ca. 40 °C am Strand – also Barfuss musstest du gar nicht mal probieren um den Strand zu überqueren.
Später dann, gab’s auch schon was leckeres zu Essen. Der Koch vom Hotel ist ein Einheimischer und kochte für uns Spezialitäten wie Pite, Biscawitch, usw. Als wir wirklich satt nach diversen einheimischen Spezialitäten und guten Wein waren, wollte ich trotzdem noch irgendwo im Ausgang gehen. Leider in diesen Ortschaft gab es kein richtiger Ausgang Möglichkeit – keine Disco, Pub oder Club, kein Spielsalon, oder irgendeine Art von Unterhaltung. Das einzige was wir zum Verfügung hatten, war bei uns im Hotel einen Satelliten Fernseher… Und das auch meistens nur albanische live Musik!
Voll Krass! – dachte ich mir, was mache ich denn hier den ganzen Monat?

Ausflug nach Kosovo:

So, nach zwei Wochen fast nur baden und “faulenzen” – also Ferien-Halbzeit – machten wir doch eine Reise nach Kosovo, zum Onkel von meinem Arbeitskollegen. Am Morgen früh gingen wir mit dem Taxi in das nächstes grösseres Dorf, wodurch ein ziemlich grosse Fluss fliesst. Von dort gingen wir direkt mit eine Fähre von Albanien nach Kosovo, was ca. 5 Stunden gedauert hat. Leider auf der Fähre war keine Möglichkeit sich in den Schatten zu stellen…
Es war wieder ein sehr heisser Tag – ca. 45°C!

Als wir endlich in Kosovo über die Grenzen gekommen sind, mussten wir zuerst mit dem Taxi zwei Stunden über Stock und Stein rüber bis zum nächsten Dorf fahren. Wenn ich mich besser ausdrücken kann – über Pässe und Strassen, die eigentlich gar keine Strassen sind – nur Steine, Kiessteine uns Staub pur, und das im Hochsommer.
Das Dorf von dem Onkel meinen Arbeitskollegen liegt zwischen Bergen und Felsen, dort wo die Leute noch kein Aldi, Lidl oder einfach Marchè leider kennen. Die Menschen leben eigentlich von dem eigenen Garten und Tieren. Falls sie was zu einkaufen brauchen, müssen sie mit den Booten den Fluss runter bis zum nächsten grösseren Dorf fahren.
Als wir zu der Familie von meinem Arbeitskollegen kamen, zu meiner Überraschung kriegten wir zu erst was zu trinken und essen, als hätten wir seit drei Wochen nichts gegessen. Wirklich sehr angenehmer Empfang. Alles was die Familie sich leisten konnte mit dem wenig Geld (ca. 300.- € im Monat), lag wirklich auf dem Tisch! Die Leute da waren unglaublich Grosszügig, wie in keinem anderen Land ich bis jetzt erlebt habe. Die Menschen würden mir den letzten Euro geben, nur weil ich ein Gast bin. Ich fühlte mich da sehr begehrt, wie der lieber Gott oder ein Prominent.
Endlich am Abend gingen wir in die Stadt, nach Jakov. Mein mitreisende Kollege führ mich in einer Open-Air-Disco, wo wir uns bis Morgen 5:00 Uhr amüsierten. Es war für mich ein toller Abend und nach dem ganzen anstrendigen Tag war ich froh, das ich könnte endlich ins Bett schlafen gehen.

Nach vier Wochen in Albanien und Kosovo, war ich wirklich froh wieder ins den Flieger zu steigen und nach Hause in die Schweiz zu fliegen. Mein nächstes Urlaub werde ich bestimmt irgendwo auf Bahamas verbringen…