Urlaub Paradies

Von der UNESCO wurde Menorca zum Biosphärenreservat (zum Schutz typischer Landschaften) erklärt. Das ganzjährig milde Klima und die üppige Flora und Fauna sind zeichnend. Spanien ist ein beliebtes Reiseziel. Vor allem die Insel Mallorca zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Doch auch deren Schwesterninsel Menorca hat vieles zu bieten. Neben sauberen Stränden und dem klaren, türkisfarbenen Wasser, punktet die Insel vor allem auch mit ihrer prächtigen Flora und Fauna. Wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb es auch viele Hobby-Archäologen und Naturliebhaber auf die Insel zieht.

Menorca – ein Paradies fernab vom Massentourismus:

Besonders attraktiv für Familien mit Kindern ist die Tatsache, dass man es auf Menorca nie weit zum Strand hat. Die traditionelle Architektur, die zahlreichen Häfen, Höhlen und Bauten aus der Bronzezeit, all das sind Gründe genug, um der Insel einen Besuch abzustatten. Die Kennerschaft des Besonderen weiss es schon längst. Menorca ist ein kleines Paradies auf Balearen, fernab vom Massentourismus.

Erste Besiedlung Menorcas schon 6’000 vor Christus:

Die günstige Lage Menorcas – im Zentrum des westlichen Mittelmeers – führte schon in der Altsteinzeit zu einer Besiedlung. Spuren hierüber konnten auf bis 6000 Jahre vor Christus zurück verfolgt werden. Die ersten Siedler kamen vermutlich von der französischen Mittelmeerküste. In der Höhle Es Càrritx stiessen Speleologen 1995 auf Gemeinschaftsgräber aus der Spätbronzezeit (ca. 820 vor Christus). Zwei Jahre später wurde ebenfalls in einer Höhle, der Es Mussol, ein weiterer Fund dieser Epoche gemacht. In einer Kammer im Höhleninneren, fand man verschiedene Holzschnitzereien dieser Zeit.

Menorca unterlag zahreichen kulturellen Einflüssen:

In den Jahren von 1400 bis 300 vor Christus entdeckten einige antike Völker die gute geografische Lage für sich. Darunter die Griechen, die Punier, die Iberer, die Phönizier und die Karthagen. Schon damals war Menorca ein wichtiger Punkt für die Schiffs- und Handelsrouten. Die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse prägten die Insel, ein Umstand, der auch heute noch zu spüren ist.

Menorca bestich durch mildes Mittelmeerklima:

Die Monate von Mai bis September sind zweifelsohne die schönsten, wenn man Strand und Meer geniessen möchte. In dieser Zeit pendeln die Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad. Das ganzjährig milde Mittelmeerklima erlaubt es aber auch ausserhalb dieser Zeit, der Insel einen Besuch abzustatten. Selbst in den Wintermonaten kann eine Durchschnittstemperatur von 11 Grad erreicht werden.

Menorca – auch Insel des Windes genannt:

Der frische, trockene Nordwind – der tramuntana – ist hauptausschlaggebender Grund für die menorquinische Landschaft. Der tramuntana war es auch, der Menorca zu ihrem Namen verhalf „Insel des Windes“. Vor allem Surfer und Segler wissen ihn zu schätzen. Der Niederschlag liegt im Südosten der Insel bei durchschnittlich 450 mm, im Inselinneren und an der Nordostspitze bei 650 mm. Dabei ist der Herbst die Jahreszeit mit der höchsten Niederschlagsmenge. Die relativ hohe Luftfeuchtigkeit ist für Mencora zeichnend. Vor allem im Winter liegt diese mit einem Mittelwert von 80 % sehr hoch.

Menorca – nicht nur für Familien ein Geheimtipp:

Die Insel Menorca überzeugt vor allem mit ihrem naturbelassenem Landschaftsbild und dem ganzjährig milden Mittelmeerklima. „Die Insel des Windes“ ist nicht nur für Familienurlaube hervorragend geeignet. Auch Surfer, Segler und Naturliebhaber wissen die Werte der Insel zu schätzen. Menorca ist sicher eine Überlegung wert, wenn man fernab vom Massentourismus Erholung sucht.