Start Artikel Serie über Dominikanische Republik

Hiermit starte ich ein Serie Artikel über Dominikanische Republik, eine wunderschöne Destination in der Karibik und möchte ich zu erst ein paar Fakten über Dominikanische Republik zusammenfassen.

Republica Dominicana – Dominikanische Republik:

Staatsform: Präsidialrepublik
Fläche: 48’730 km²
Einwohnerzahl: 9’507’133
Hauptstadt: Santo Domingo (ca. 3 Millionen Einwohnern)
Amtsprache: Spanisch
Währung: Dominikanischer Peso
Internet TLD: .do
Zeitzone: UTC -4 bis -6 Stunden

Beschreibung des Landes:

Dominikanische Republik befindet sich auf einer Insel in der Karibik Hispaniola, und gehört zu der Inselgruppe Grossen Antillen. Dominikanische Republik liegt ca. auf zwei drittel des Inselfläche und grenzt im Westen mit Republik Haiti. Viele deutschsprechende Leute verwechseln ein kleiner karibianischer Insel Dominica mit Dominikanische Republik – auf englisch klingende Dominicana. Wieso? Ganz einfach, weil dem Einwohnern auf Dominica man sagt “Dominicaner” und in Dominikanische Republik “Dominikaner” – was natürlich auf deutsch gleich klingt.
Generell in Dominikanische Republik herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Süden ist es aber ein wenig trockener und wärmer. Temperaturen. wie im ganzen Karibischen Raum, sind um die 25°C bis 35°C.

Kurz aus der Geschichte des Landes:

Das Staatsgebiet der Dominikanischen Republik war Teil der spanischen Kronkolonie Santo Domingo. Im Jahr 1805 wurde das Koloniegebiet durch Haiti erobert. 1844 erkämpfte sich Santo Domingo schließlich die Unabhängigkeit. Nach etlichen Jahren instabiler Demokratie im 20. Jahrhundert, hat USA mehrere male Interventionstruppen auf Hispaniola geschickt. Die Demokratie, so wie wir sie in dem westlichen Welt kennen, in Dominikanischer Republik leider nicht funktioniert.

Dominikanischer Volk:

Die Bevölkerung stammt im Wesentlichen von frühen europäischen Einwanderern überwiegend spanischer Herkunft und von afrikanischen Sklaven ab. Während des 2. Weltkriegs sind ca. 600 deutschen Juden hier augewandert.
Bevölkerung Situation heute:
Heute leben offiziell rund eine halbe Million Menschen haitianischer Herkunft in der Dominikanischen Republik, dazu illegal etwa eine weitere halbe Million Haitianer.
In der Dominikanische Republik gilt hohe Armutsrate, jedoch wenig manifestes Elend. In „Armut” gemäss der Weltbank-Definition leben ca. 10 bis 15 % der Bevölkerung, davon ein Drittel bis die Hälfte in extremer Armut. Hohe Arbeitslosigkeit (ca. 30 %) und weit verbreitete Unterbeschäftigung.
In den grösseren Agglomerationen gibts ausreichende Gesundheit-Grundversorgung. Die HIV-Infektionsrate liegt bei ca. 4 bis 5 %. Die staatlichen Krankenhäuser werden „Hospital” genannt; deren Leistungen sind relativ günstig. Eine „clínica” ist ein privates Krankenhaus – und in der Regel deutlich teurer, deshalb für viele Dominikaner nicht bezahlbar.

Tourismus:

Die Dominikanische Republik wird von rund drei Millionen Menschen pro Jahr bereist. Die Zahl der Touristen in den Jahren 2006 bis 2009 blieb konstant. Aufgrund der räumlichen Nähe stammt die Mehrzahl der Touristen aus den USA und aus Kanada (52%). Hinzu kommen viele aus Europa (39%) – Skandinavien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Spanien und Benelux-Länder; zunehmend aber kommen die Touristen auch aus den osteuropäischen Ländern, vor allem aus Russland, Ungarn und Polen, sowie aus südamerikanischen Ländern wie Argentinien oder Chile und aus anderen Teilen der Welt wie z. B. Südafrika, Australien, China oder Japan.

Mobilfunk & Internet:

Netztechnik: GSM 1800/1900. In den Städten gute Abdeckung, in ländlichen Gegenden, vor allem in den Bergen, noch größere Lücken. Hauptnetzbetreiber sind „Orange”, Claro (früher: „Verizon”), Viva und „Tricom”. Während es in der Dominikanischen Republik nur knapp 1 Million Festnetzanschlüsse gibt, haben ca. 8,6 Millionen Personen ein Mobiltelefon (Stand 2010).
In den grossen Städten sowie in den Touristenzentren gibt es eine genügend grosse Anzahl an Internetcafés, auch mit Breitband-Verbindungen. Internet-Provider: „Verizon”, „Tricom”, „Aster”, „Centennial” und „France Telecom”.