Die Malediven als Reiseziel:

Die ersten und besten Allgemeinen Infos zu Malediven, sowie über Bevölkerung, Sprache, Gesundheitswesen, Bildung, Geschichte, Wirtschaft, Regierung, Politische Entwicklung und Parteien finden Sie bei Wikipedia.
Da die Malediven aus 1’196 Inseln bestehen und in 19 Inselgruppen verteilt sind, ist es sicher nicht leicht die “richtige Entscheidung” treffen für den perfekten Urlaub. Zum Glück sind nur ca. 220 Inseln bewohnt 🙂 . Ich möchte hier nur ein paar Tipps auflisten, auf was Sie unbedingt bei der Wahl achten sollten, oder wie Sie den richtigen Insel finden können.

Die Malediven haben ganzjährig angenehmes, hochsommerlich heisses und sonniges Wetter. Egal wann man auf Malediven Urlaub macht, man wird die überwiegende Zeit sonnige Tage und warme Nächte erleben. Die Schattentemperaturen werden tagsüber nicht über 33°C ansteigen und nicht unter 26°C fallen. Nachts klettert die Temperatur nicht über 26°C und sinkt nicht unter 23°C. Während der Monate Juni bis Oktober ist das Risiko höher, bewölkte und regnerische Tage zu erleben, als im übrigen Jahr. Januar, Februar und März gelten als die optimalen Reisemonate, da die Luft und Wasser klar sind, der Himmel wolkenlos ist und wenig Wind weht.
Aber Ausnahmen bestätigen die Regel…

Für vielen Reiseländern, bevor man überhaupt ein Arrangement buchen will, kommt als zu erst die Frage, welche Reise Typ man buchen soll:

Pauschal oder individuell?

Natürlich es kommt darauf an, was man sich von seinem Urlaub erhofft und wie individuell man ihn gestalten möchte. Auf den Malediven ins Individualreisen nahezu ausgeschlossen, da man ausser “Male” und “Gan” Insel ohnehin nur touristisch erschlossene Inseln besuchen darf.
Etwa 40 der 100 maledivischen Urlaubsinseln finden sich in Prospekten deutscher, österreichischer und schweizerischer Reiseveranstalter. Veranstalter wie TUI, Neckermann, Thomas Cook, Airtours oder Hotelplan haben auf “ihren” Inseln oft grosse Zimmerkontingente. Mitarbeiter der Veranstalter nehmen die Gäste am FLughafen in Empfang und begleiten sie nach dem Urlaub wieder zurück.

Falls Sie ein Reisekatalog in Hand nehmen, fällt Ihnen die Enstscheidung sicher nicht leicht. Alle Inseln sind darin gleichermassen mit strahlend weissen Sandstrand, Schatten spendenden Palmen, glassklarem Wasser und grossartigen Tauchplätzen gesegnet. Aber die Inseln werden in Folgenden mit dem “touristischen Namen” genannt, der oft nicht mit dem traditionellen Inselnamen übereinstimmt. Eine Hilfe bei der Suche nach der “richtigen Insel” ist sicher die Frage, was soll das Hotel bieten, und wie soll die Insel aussehen.
Grundsätzlich sollte man suchen nach “Hoteltypen” oder “Inseltypen”. Die Hotelinseln unterscheiden sich nicht nur im Preis, und damit im Qualitätsniveau der Bungalows, Restaurants und technischen Einrichtung, sondern auch inderin den jeweiligen Zielsetzungen. Um hier die richtige Wahl treffen zu können, muss man wissen, was man sich von seiner “Trauminsel” an Angeboten und Service erwartet.

Suche nach Hoteltypen

All-Inklusive-Hotels:

Vollpension oder all inklusive ist die übliche Buchungsweg. Nur einzelne Inseln erlauben Halbpension oder Übernachtung mit Frühstück und überlassen es dem Gast, im inseleigenen Coffeeshop à la Carte zu speisen. Leistungen wie Wasserski, Schnorchelausflüge, Hochseefischen oder alkoholische Getränke, sind meistens nicht im Preis inbegriffen.
All-inclusive-Inseln: Bolifushi, Club Mediteranée (I. & II.), Lily Beach, Rihiveli Beach, Summer Island.

Luxushotels:

– Spitzenhotels die sich durch ungewöhnlich professionellen Service, erstklassige und vielseitige Küche, grosszügige Bungalows und hervorragend ausgestattete Tauch- und Wassersportbasen auszeichnen.
Beispiele: Huvafenfushi, Kanu Huraa, Kudahiti, Kuda Huraa, Nika, Sonevafushi, Soneva Gili.

Sterne-Hotels:

– je mehr technische Nachrüstung vorhanden sind (TV, Satellite, Fax, Video, Sauna, Schwimmbad, Fitness, Tennis, Kinderbetruung usw.), desto mehr Sterne können vergeben werden. Immer im voraus mit Reiseveranstalter abklären, was Sie im Urlaub brauchen.
Beispiele: Bandos, Paradise Island, Palm Tree Island, Sun Island, Laguna Beach, Kurumba.

Naturresorts:

– Robinsongefühl in Bungalows mit dichte Vegetation und sandbedeckten Fusspfaden von Strand zu Restaurant. Low-Budget-Inseln sowie luxuriöseste uns teuerste Inseln: Filitheyo, Banyan Tree, Fihalhohi, Rihiveli, Sonevafushi, Dhoni Mighili.

Familienresorts:

– falls kleine Kinder betreut sein sollen und einen Pool oder einen poolähnlichen flachen Sandstrand vorhanden sein soll, sind am bestens geeignet: Bandos, Club Mediteranèe, Dhigufinolhu, Fihalhohi, Holiday Island, Kuredu, Laguna Beach, Lohifushi, Rhiveli, Dhonveli.

Spass & Sportresorts:

– dazu gehören Inselhotels, die ihre Gäste zu sportliche Aktivitäten animieren, Diskotheken und allabendliche Live Musik bieten, über Sauna, Swimmingpool und reichlich Sportplätze und Fitnessräume verfügen.
Beispiele: Bandos, Club Mediteranèe, Fihalhohi, Fun Island, Hudhuran Fushi, Paradise Island, Reethi Beach.

Schnorchelresorts:

– typische “Spiegelei-Inseln” mit artenreiche und vielgestaltige Hausriffe.
Beispiele: Asdu, Banyan Tree, Bathala, Biyadhoo, Eriyadhoo, Ihuru, Machchafushi, Thulagiri, Vaadhu, Vakarufalhi, Vilivaru.

Tauchresorts:

– alle Malediveninseln verfügen über eine Taucbasis. Mit den modernen Tauch-Dhonis sind weiter entfernte Tauchplätze in akzeptabler Fahrzeit erreichbar.
Beispiele: Alimatha, Angaga, Bathala, Biyadhoo, Ellaidhoo, Embudu, Helengeli, Kandooma, Kuredu, Meeru, Vaadhu, Vilamendu, Filitheyo, Medhufushi.

Es gibt wenige tropische Urlaubsgebiete, die annähernd so schöne Strände besitzen wie die Malediven. Genau genommen besteht so eine Insel zum grössten Teil aus Sand. Sie können sich auch anhand der Inseltypen entscheiden.

Suche nach Inseltypen

Spiegelei-Insel:

– dieser Inseltyp befindet sich im Atollinneren, an strömungsarmen Plätzen und ist ideal für Schnorchler und Taucher – insbesondere für Tauchanfänger und natürlich Kinder.
Beispiele: Bandos, Bathala, Biyadhoo, Angsana, Machchafushi, Vakarufalhi, Villivaru.

Halbmond-Insel:

– auch dieser Inseltyp liegt im Atollinneren, allerdings in einem Strömungskanal. Es ist hervorragend für schwimmen, windsurfen und anderen Wassersportarten geeignet.
Beispiele: Banyan Tree, Baros, Ellaidhoo, Embudu, Giravaru, Huvafen, Fushi, Kurumba.

Sandbank-Insel:

– diese Inseltyp liegt auf der Aussenseite eines Atolls. Er ist lang gestreckt undschliesst das ruhige Atollinnere gegen den offenen Ozean ab. Tauchgänge unmittelbar vom Strand aus sind meist nicht möglich, dafür liegen in den Strömungskanälen an den beiden Schmalseiten besonders interessante und fischreiche Tauchplätze.
Beispiele: Four Seasons, Hiliday Island, Rihiveli, Sun Island.

Wenn die oben genannten Kriterien nicht ausreichen, um die Idealinsel zu finden, entscheidet man am bestens anhand des Preises, der Grösse und der Zahl, der auf der Insel untergebrachten Zimmer. Je teurer der Aufenhalt ist, desto komfortabler ist das Hotel, und meist sind auch der Strand, die Tauchbasis und Küche von höherer Qualität. Je kleiner die Insel ist, desto privater die Atmosphäre, sofern die Insel nicht mit viele Bungalows oder gar mehrstöckigen Bauten vollgestopft ist. Normalerweise steigt allerdings auch der Preis, denn der teuerste Luxus einer Malediveninsel ist Raum und Naturbelassenheit. Eine andere Variante wäre sich die Thomas Cook – Maledivenangebote Last Minute oder TravelScout24 – Last Minute Angebote anzuschauen.

Sportliche Aktivitäten:

Gerade beim deutschsprachigen Maledivenurlauber steht der Wunsch nach Tauchgängen im Vordegrund. Alle Malediveninseln haben eine meist gut ausgestattete Tauchbasis. Wobei man sich bei der Qualität des Materials und des gebotenen Service am Preis des Resorts orientieren kann. Viel Service ist teuer, wenig Service billig. Erfahrene Vieltaucher sollten ihre Ausrüstung mitbringen, für Gelegenheitstaucher ist eigentlich immer das Nötige in guter Qualität vorhanden. Die eigene Flossen, Taucherbrille und Schnorchel ist aber auch für Anfänger empfehlenswert – wer benutzt schon gerne ein Mundstück, auf dem schon hundert andere ihre Zahnspuren hinterlassen haben.

Ja nach Inseltyp bieten die Wassersportzentren ihre Ausrüstung gratis an oder verlangen die Mietpreise. Auf den grossen Inseln ist zwar viel Material vorhanden, wie z.B. Windsurfer, Bananaboat, Hobbie Cats, usw., doch kann der Andrang bei paar hundert Urlauber auch gross sein. Die Mietpreise bewegen sich im normalen Rahmen. Entspannter geht es auf den kleineren und teureren Inseln zu, wo in der Regel keine Gebühren für die Wassersportgeräte verlangt werden und immer ausreichend davon vorhanden ist.

Ausflüge auf Malediven:

Das Angebot ist recht begrenzt und wird von allen Inseln in gleicher Weise angeboten: Halbtages- oder Tagesausflüge zu benachbarten Fischer- und Hotelinseln, Shopping – wenn die Hotelinsel nicht zu weit von Male entfernt liegt, Dhoniausflüge zum Schnorcheln und auf unbewohnte kleine “Trauminseln” oder zum “Sandbankdinner”, das bei Hochzeitsreisenden beliebt ist.
Das ist alles!

Von Nachtleben sollte man sich nicht zu viel erwarten. Die meisten Urlauber sind von Faulenzen, Schnorcheln, Tauchen und Essen ohnehin nach dem Abendessen zu müde, um noch am Abend sich zu ammusieren.

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Malediven Beach.
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Malediven Beach.

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Tauchen – Malediven Fauna – Fische.
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Vogelblick auf Malediven Island.

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Malediven Bungalow bei Nacht.
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Malediven Sonnenuntergang.

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Malediven Sonnenuntergang.
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Malediven Sonnenuntergang.