Unterwasserwelt von Galapagos

Auf der Hauptinsel der Galápagos Santa Cruz existieren derzeit 4 Tauchbasen mit eigenen Booten. Es gibt aber weitere Tauchveranstalter auf der Insel die chartern oder Tauchkreuzfahrten anbieten. Individualtourismus ist auf Galápagos nahezu ausgeschlossen, da gesetzlich für fast alles eine Begleitung vorgeschrieben ist. Dies gilt bei Landausflügen wie auch bei den Tauchgängen.
Während über Wasser bereits alles durchreglementiert ist, herrschen für das Tauchen allerdings noch nicht so restriktive Bedingungen. Lediglich eine Tauchtiefenbegrenzung von 30 Metern und eine Tauchzeitbeschränkung von max. 1 Stunde wird vorgeschrieben. Eine Tauchcomputerkontrolle wie sie aber auf den Malediven bereits üblich ist, gibt es hier glücklicherweise nicht!

Die örtliche Fluggesellschaft TAME, die als einzige vom Festland auf die Galápagos fliegt (Airbus A-320, Boing 727), hat eine Freigepäcksgrenze von 20 Kg pro Person. Diese wird auch überwacht. Das Kilo Übergepäck liegt aber bei erträglichen 1,80 US$.
Wer mit eigener Ausrüstung anreist, sollte seinen Flug nach Ecuador über die USA organisieren, da auf diese Weise noch das “Piece Concept” von den großen Fluggesellschaften angeboten wird. Sprich zwei Gepäckstücke á 35 Kilogramm pro Person.
Selbst die Iberia, die bisher bei einem Direktflug von Madrid nach Quito noch “Piece Concept” angeboten hatte, ist seit September 2003 auf Weight Concept (25 Kilo pro Fluggast) umgestiegen!

Tauchbasis des Hotel Silberstein

Seit Juni 2003 existiert die hauseigene Tauchbasis des Hotel Silberstein – die Extra Divers Galápagos. Basenleiter und Guide ist der Schweizer Martin Bernauer. Martin lebt und taucht bereits seit über 10 Jahren auf den Galápagos. Im Tauchpreis sind Abholung vom Hotel, Wasser, Tee, Kaffee, Mittagssnack mit Obst und der Tauchguide inbegriffen.

Die maximale Größe der Tauchgruppen ist auf 8 Taucher plus Guide begrenzt. Das Tauchboot ist sehr komfortabel, und die Crew ist immer hilfsbereit beim Aufrödeln, Aus- & Einstieg.
Als während unseres Tauchurlaubs der Motor dieses Tauchbootes seinen Dienst auf hoher See verweigern wollte, forderte Martin zügig ein gechartertes Boot an, damit die Tauchausfahrt in gewohntem Tempo weitergehen konnte. Lobenswert, allzumal das defekte Boot noch fuhr, jedoch langsamer. Andere Basen hätten wohl auf höhere Gewalt verwiesen und der Kunde hätte das Nachsehen gehabt!

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